Das war doch glatt ein Meisterschuß - Gewerbegebiet Käthe-Kollwitz-Straße in Weißenfels

Der Wochenspiegel berichtet: Noch bis zur Wende nutzte die Nationale Volksarmee (NVA) das Gelände des heutigen Gewerbegebietes zu Übungszwecken. Es gab einen Munitionsbunker und neben Fahrübungen wurden auch kleinere Manöver durchgeführt. „Einige interessierte Unternehmer hatten schon etwas Angst, das sich im Boden eventuell Blindgänger als tickende Zeitbomben befinden. Aber nach Absprachen mit dem Munitionsbergungsdienst Magdeburg, die bei einem Fund sofort zur Stelle gewesen wären, wurde mit der Erschließung begonnen“, erzählte Wolfgang Martin vom Amt für Wirtschaftsförderung der Saalestadt.

Zwei Platzpatronen sind wohl gefunden worden und eine alte Gasleitung, mehr nicht. Im Dezember 1993 lag der B-Plan vor und schon im folgenden Jahr wurde mit den ersten Bauten begonnen. ATU, Kaufland und die BP-Tankstelle waren mit die ersten Firmen, die sich damals für den Standort entschlossen haben. „Bis heute haben sich über 50 kleine und mittlere Unternehmen angesiedelt und ich schätze einmal, es wurden rund 800 Arbeitsplätze geschaffen. Noch sind rund sieben Hektar Freiflächen im 28 Hektar großen Gewerbegebiet vorhanden. Interessenten können sich natürlich jederzeit bei uns in der Wirtschaftsförderung melden. Wir sind an weiteren Ansiedlungen interessiert“, sagte Wolfgang Martin abschließend.

(Quelle: Wochenspiegel)


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