In jüngster Zeit kreiste die Diskussion oft um den demographischen Wandel, der alle westlichen Gesellschaften in vergleichbarer Weise betrifft. Zuvor war von der so genannten „Generation Golf“ viel die Rede. Die Wirtschaft sollte sich jedoch stärker mit den Jahrgängen auseinandersetzen, die zwischen 1960 und 1969 geboren wurden, schreibt Eike Wenzel, Mitglied der Geschäftsleitung und Chefredakteur des Zukunftsinstituts in der aktuellen Ausgabe des Informationsdienstes Trendalert http://www.trend-alert.net. „Während sich in den vergangenen Jahren das Marketing vor allem von der Paranoia um die Alterung der Gesellschaft leiten ließ, fand eine Analyse dieser Leistungsträger unserer Gesellschaft nicht statt. Die Zielgruppe ‚Born in the sixties’ verfügt beispielsweise über ein überdurchschnittliches Haushaltsnettoeinkommen: 5,28 Mio. der 35- bis 44-Jährigen verdienen mehr als 2.500 Euro pro Monat“, schreibt Wenzel. Wer sich nicht mit dieser Konsumentenschicht auseinander setze, unterschlage eine bedeutsame Zielgruppe: konsumkritisch, aber durchaus auch konsumaffin, luxus- und vor allem serviceorientiert. weiter lesen